verständnis unter- und füreinander fördern!

verständnis unter- und füreinander fördern!

ES WIRD MEHR UND MEHR MEIN HERZENSANLIEGEN, DAS VERSTÄNDNIS DER MENSCHEN UNTER- UND FÜREINANDER ZU FÖRDERN!

in meiner praxis erlebe ich häufig tiefstsitzende verletzungen, die durch banale missverständnisse ausgelöst werden. das geht von schmerz, trauer, sich ungeliebt, abgelehnt, unverstanden fühlen, über wut und sorge, bis hin zur existenzangst!


auch in meinem privatleben wurde ich in den letzten zwei jahren in einem fall sehr intensiv auf dieses thema „gestossen“. extro und intro knallten aufeinander. ein missverständnis jagte das andere. oft stand ich der situation hilflos gegenüber. jeder klärungsversuch löste beim anderen sofort wieder etwas aus. sicher konnten wir beide nicht verstehen, was da überhaupt geschah.

zuletzt wurde mir klar: „da draußen herrscht krieg und wir bekommen es im kleinen, privaten nicht hin!“ – spieglein, spieglein an der wand!

wie gehen wir mit menschen um, die anders sind, als wir?
die andere werte haben, sich anders verhalten, uns nicht das geben, was uns wichtig ist? unsere bedürfnisse nicht erfüllen?

inzwischen haben wir gelernt, uns abzugrenzen oder zu kommunizieren:
wahrnehmen, gefühl definieren, bedürfnis erkennen, bitte formulieren – soweit, so gut. im besten fall löst sich ein konflikt dadurch.

in vielen fällen hingegen bleibt das unverständnis.
ok – man lässt sich auf die bitte des anderen ein. doch wie realistisch ist es, dass wir diese in jeder lebenslage erfüllen können? was, wenn man selbst unter druck steht und stress hat? was, wenn man versehentlich „zurückrutscht“ und unbewusst das „negative keyword“ doch verwendet? an dieser stelle beginnt das spiel von vorne – vorwürfe und missverständnisse jagen einander.

was wäre eine andere, lösungsorientierte sichtweise?
vielleicht so etwas wie vertrauen oder verständnis? vielleicht den blickwinkel erweitern, sich öffnen dafür, wie ein anderer tickt?

ist das nicht die basis von gelungenem miteinander?
neugierig sein, wie der andere die welt sieht. sich an die hand nehmen und entführen lassen in die welt des andern. ohne vorwurf, ohne fragen, ohne ständige kommunikation, einfach mitgehen, sich interessieren – und staunen…

jeder einzelne mensch ist ganz und gar besonders. einzigartig. bereichernd.

können wir uns dafür öffnen und den anfang machen? statt darauf zu warten, dass der andere sich für uns interessiert? können wir das besondere im anderen sehen? unseren fokus darauf richten, dass gerade das „anders sein“ uns bereichert?

ich finde das sehr spannend! und das nicht erst, seit ich diesen job für mich gefunden habe.
– und auch wenn ich es spannend finde, heißt es noch längst nicht, dass ich keine konflikte erlebe