Stille Selbstverständlichkeit gibt uns Geborgenheit

Stille Selbstverständlichkeit gibt uns Geborgenheit

stille selbstverständlichkeitIch habe eine Menge erlebt bisher im Leben,
viele verrückte Dinge angestellt,
Abenteuer und Grenzerfahrungen gesucht,
wilde Partys gefeiert, Nächte durchzecht und durchtanzt;

Ich habe verrückte Menschen getroffen,
mich oft neu erfunden,
vieles ausprobiert und mitgemacht,
meine Grenzen immer wieder überschritten und gesprengt;

Wilde und verrückte Zeiten,
Hippie, Freiheit, Polyamorie,
geliebt, gelacht, getanzt, geweint,
bisher war es eine richtig gute Zeit…

Und doch, wenn ich so hinein spüre,
waren es die Momente,
die still und selbstverständlich waren,
die mich mehr tragen und berühren,
als die lauten, schrillen, wilden.

Momente, in denen einfach alles
klar und verbunden war,
selbst-verständlich, ohne Fragen,
sicher und wissend.

Ja, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, doch
erst die stille Selbstverständlichkeit ist es,
die uns Geborgenheit gibt und trägt.

 


 

Oft kommen Klienten mit einem Wunsch, z.B. „ich möchte mich glücklicher fühlen“.

Üblicherweise würde nun die Frage kommen: „Was macht Dich denn glücklich?“ oder „Was brauchst Du, um Dich glücklich zu fühlen?“

Diese Fragen zielen immer auf etwas im „Außen“ ab. Eine Veränderung im Außen, einen neuen Job, neuen Partner, neue Herausforderung etc.

Wenn wir tiefer schauen, erkennen wir, dass jeder sein eigenen inneres Glück bereits in sich trägt.

Rumi sagt: „Deine Aufgabe ist nicht die Liebe zu suchen, sondern lediglich all die Hindernisse in dir zu suchen und zu finden, die du dagegen aufgebaut hast.“

Ebenso ist es mit dem Glück. Die Frage ist nicht, was macht Dich glücklich? Sondern „Wodurch verhinderst Du Dein Glücksgefühl?“

Oft binden wir unser Glück an Dinge, Menschen, Situationen. Dabei sind es wahre Glücksmomente oftmals viel tiefer, viel berührender, wenn sie die Selbstverständlichkeit in uns berühren.