Schwach und hilflos…

Schwach und hilflos…

In dieser Zeit geht es darum, schwach
die eigene Wahrheit vollkommen anzunehmen.
Zu erkennen, wer wir sind.
Zu zeigen, wer wir sind.
Unser Licht leuchten zu lassen.

Um unser Licht leuchten zu lassen,
dürfen und müssen wir eintauchen,
in unsere tiefsten Tiefen hinein.

Wir finden in uns die Starke,
die bedingungslos Liebende, die Verbindene,
die sich sorgende, die Verständnisvolle,
die Strahlende, die gut gelaunte, die Powerfrau,
die Gliebte, die Göttin, die Königin…

Und dann,
wenn wir den Mut haben,
noch tiefer zu tauchen…
finden wir in uns
die Schwache, die Hilflose, die Kleine,
die nichts im Griff hat,
wir finden einen imensen Schmerz in uns,
den wir abgespalten haben
tiefste Traurigkeit,
wir finden die Anteile in uns,
die sich ungeliebt fühlen,
wertlos und hilflos.

Diese Gefühle haben wir so tief in uns
weggesperrt,
weil wir sie vermeiden wollen.
Weil sie uns schmerzen,
und wir diesen Schmerz nicht fühlen wollen.
Wir wollen uns nicht mehr klein und hilflos fühlen.
Diese Zeiten sollen vorbei sein!

Doch unsere Gefühle wollen angenommen werden!
Sie wollen gesehen werden,
sie wollen es wert sein, dass wir sie annehmen,
und lieben!

Ja…. sie sind es mir wert,
dass ich sie jetzt und hier mit Euch teile!

Ja, manchmal fühle ich mich klein und hilflos,
habe nichts im Griff und weiß nicht,
wie ich damit umgehen soll!
Ja, manchmal fühle ich mich ungeliebt und wertlos,
bin enttäuscht, traurig und schwach,
und werde auch wütend über mich selbst!
Ja, manchmal bin ich im Widerstand,
fühle mich am Boden, bin tieftraurig und weiß nicht mal warum!
Ja, manchmal überrollt mich meine Sensibilität,
wird mir alles zuviel, weiß ich nicht wohin mit all den Gefühlen,
auch denen der anderen!
Ja, machmal zweifle ich, ob ich denn, wenn ich „so“ bin,
den richtigen Job mache!

Und dann…
während ich all dies zulasse,
schreibe und mit Euch teile,
wird mir bewusst,
wie wundervoll ich bin
genau damit!

Welch ein Geschenk es ist,
all diese Gefühle so anzunehmen,
diese Kraft darin zu fühlen,
zu spüren, wie gut sie mir wollen!
Dann weiß ich
– es ist gut, so wie es ist.
Ich bin gut, so wie ich bin!
Und alle meine Gefühle,
die sind es auch!