Was tust Du aus falscher Gutheit?

Was tust Du aus falscher Gutheit?

FeelGood-Moment in einem Coaching

Betroffen erkennt eine Mutter, dass sie jahrelang versuchte, das für ihr Empfinden unangemessene Verhalten des Vaters bei den gemeinsamen Kindern auszugleichen.

Überrascht sieht sie, dass sie beide gleichermaßen das Wohl ihrer Kinder im Auge hatten und haben! Sie wollen in eine bestimmte Richtung und kommunizieren dies auf unterschiedliche Weise. Sie ziehen am selben Strang und sind sich dessen nicht bewusst!

Im ständigen Ausgleichen verlor die Mutter dabei ihr wirkliches Ziel oft aus den Augen und tat Dinge aus „falscher Gutheit“, wie sie es nannte.

Reichlich Futter für tausende Missverständnisse. Reichlich Futter auch, sich selbst als „besser“ zu empfinden! Sich auf ein Podest zu stellen und den anderen innerlich abzuwerten.

„Falsche Gutheit“ – Ihre Wortkreation hat mir extrem gut gefallen;

Wie oft tun wir Dinge aus „falscher Gutheit“? Wir empfinden uns besser, als andere. Wir wollen „gut machen“, was andere (vermeintlich) verpatzen. Wir wollen besser sein, als die, die wir ablehnen. in der eigenen Familie genauso, wie im Außen.

Jesper Juul sagt: „Die häufigste Enttäuschung ist das Erlebnis, für unseren Nächsten nicht so wertvoll zu sein, wie wir es gerne sein möchten“.

Jeder möchte auf seine Weise „gut“ und wertvoll sein. Aus dieser tiefsitzenden Motivation findet jeder seine eigene unbemerkte „falsche Gutheit“!

Vielleicht möchtest Du mal genau hinsehen? Wo tust Du Dinge aus vermeintlicher Gutheit, nur um auf unbemerkte Weise etwas vermeintlich Negatives auszugleichen? Wo stehst Du im Schatten und bist (von Dir selbst) so geblendet, dass Du es nicht einmal bemerkst?

 


Wie Du sicher schon weißt, habe ich ja (den für mich) tollsten Job der Welt. Es gibt unzählige Gründe, weshalb meine Arbeit mir so gut gefällt…

Ein Grund ist ein solcher Moment im Coaching.

Zum Einen berührt es mich sehr, wenn ein Mensch eine für ihn so tiefgreifende Erkenntnis hat. Du kannst Dir vielleicht vorstellen, wie sich eben jene Erkenntnis oben auf die gesamte Familie auswirkt – was sich alles entspannen und verändern kann!

Gleichzeitig bietet mir ein solches Coaching eine großartige Möglichkeit zur Reflexion:
Wo tue ich Dinge aus „falscher Gutheit“? Wo erhebe ich mich über andere? Wo verkenne ich die wahre Absicht eines Andern, geblendet durch meine eigenen Werte, Motivationen und Erwartungen? Kann ich die wahre Absicht eines Andern überhaupt erkennen?

Ich erkenne meinen Hochmut. Meine Widerstände und meine Schatten. Ich erkenne eine inneren Podeste.

Alles, was ich glaube zu wissen, baut auf einem Fundament, aus über Generationen weitergegebenen kulturellen und religiösen Werten, Mustern und Konditionierungen. Alles, was ich gelernt habe, baut auf einem solchermaßen geprägten Fundament.

Für mich gilt es, dieses Fundament Stein für Stein abzutragen: Ich weiß, dass ich nichts weiß!

 

Herzliche Grüße, feel good

 

P.S.: Willst Du mehr Tipps oder Unterstützung von mir?

Dann möchte ich dich sehr gerne zu Deinem kostenlosen Kennenlern-Gespräch einladen:

Erstgespräch

Durch Dein kostenloses Kennenlern-Gespräch kannst Du klären, ob ein Coaching für Dich passt und auf welche Weise ich Dich dabei unterstützen kann, Deine Probleme zu lösen.

Ich freue mich auf Dich!

 

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