Ängste…

Ängste…

AngstÄngste…
wollen wir nicht fühlen
Sie machen uns
klein und hilflos
so versuchen wir,
sie loszuwerden.

Es gibt viele tolle Konzepte,
die uns (scheinbar) dabei helfen:
„Du musst Dich entscheiden,
willst Du lieben oder Angst haben…“
„Löschen, heilen, loslassen,
darüber hinweg gehen…“

Dabei möchte unsere Angst
uns auf etwas hinweisen,
aufmerksam machen
auf eine innere Sicht,
die nicht der Wahrheit entspricht,
auf ein inneres Muster,
das uns verführt.

Nimm Deine Angst liebevoll an,
frage sie, worauf sie dich hinweisen möchte,
was Du in Dir versteckt hast,
weil du es nicht noch einmal fühlen möchtest.

Schau hin und sieh den Schmerz,
der dahinter steht.
Die Verletzung,
die Dich noch heute quält.
Die Wunde,
die Du mit einer Rüstung
gut beschützt hast…

… und erlaube Dir,
einen völlig neuen
inneren Film zu erleben.
Der Dich vielleicht schockiert,
weil Du erkennst,
wie sehr
dieser Schmerz
etwas, wonach Dich so gesehnt hast,
geradezu perfide perfekt verhindert hat.
Weil Du erkennst,
wie Du
andere von Dir gestossen hast,
ohne es zu bemerken.
Weil Du erkennst,
Wie Du
andere verletzt hast,
weil Du sie nicht sehen konntest,
in Deinem alten inneren Film!

Vergib Dir,
diese Erlebnisse,
öffne Dich für das Neue
und danke Deiner Angst,
dass sie Dir dies gezeigt hat!

Sie ist wertvoll,
sie möchte gesehen werden,
lass sie dasein,
bleib stehen,
schau sie an…
und spüre,
wie sehr,
diese Angst
dich in die Liebe führt